Ein Mitbürger

.........für euer Daumen-Drücken!

22.08.2025


Der Termin am Dienstag mit zwei Verlags-Mitarbeitern verlief aus meiner Sicht vielversprechend. Sie waren zwar nicht extra wegen mir nach Freiburg gekommen. Unser persönliches Treffen ergab sich am Rande anderer Termine. Doch die Herren nahmen sich zwei Stunden Zeit um mir ihr Projekt  zu erklären. In ihren Unterlagen waren einige meiner bisherigen Arbeiten enthalten.

Vor längerer Zeit hatte ich nämlich eine Datei mit Kurzgeschichten an diesen Verlag geschickt. Zwar erhielt ich umgehend eine Eingangs-Bestätigung. Weiter habe ich dann aber lange nichts mehr gehört. Diese Arbeiten hatten jedoch ihr Interesse an mir und meinem Tun geweckt. Die Texte werden jetzt in einem geplanten Kalender-Projekt veröffentlicht. Gegen ein kleines Honorar habe ich meine Urheber-Rechte abgetreten.


Darüber hinaus wurde mir ein Themen Katalog vorgelegt den ich bearbeiten soll. Die Vorgaben sind eng gefasst: Jeweils zwei Normseiten mit einer bestimmten Anzahl von Zeichen. Die Überschriften passen zu meinem Umfeld und zu meiner eigenen Biografie. Zu allen Themen kann ich aus eigenem Erleben etwas beitragen.


Jede veröffentlichte Geschichte wird zu einem festgelegten Satz vergütet. Einen fetten Stundenlohn kann ich aus dem Honorar bestimmt nicht erzielen. Doch darauf kommt es mir auch nicht in erster Linie an. Ich sehe hier die Gelegenheit meinen Fuß in die Tür einer Redaktion zu bekommen und weitere Kontakte zu knüpfen.


Über dieses Angebot denke ich jetzt nach. Eigentlich würde mich das Angebot reizen. Doch ich weiß nicht ob ich mir noch mehr Aufgaben aufladen soll. Wenn ich zusage muss ich eine gewisse Kontinuität garantieren. Binnen einer bestimmten Frist jeweils eine neue Geschichte. Dabei muss ich Exklusivität zusagen. Ich kann also eine Story nicht hier im Blog veröffentlichen und sie zusätzlich noch  an meinen Auftraggeber schicken.


Immerhin bin ich jetzt 75 Jahre alt. Da fällt manches schwerer als bei Jüngeren. Zum andern möchte ich mein Mandat als Gemeinderat bis zum Ende der laufenden Amtsperiode weiter voll ausüben. Nach den vielen intensiven Jahren in der Kommunalpolitik lasse ich mir jetzt keine Nachlässigkeit nachsagen! Dazu habe ich privat ein großes Anwesen zu bewirtschaften. Das Schachspiel soll ebenfalls nicht zu kurz kommen. Dort bin ich noch weit hinter meinem eigenen Anspruch zurück.


Bei all dem kann und will ich nicht kürzen. Das einzige wo ich reduzieren könnte ist hier im Blog. Den könnte ich etwas eindampfen. Ich müsste nicht jeden Tag lange Storys veröffentlichen. Auch die Vielfalt der Themen könnte etwas gestrafft werden. Auf diesen Blog wende ich täglich über zwei Stunden auf und das bei voller Konzentration.


Ob ich da zusätzlich noch etwas Neues anfangen sollte? Das ist der Punkt um den meine Überlegungen jetzt kreisen!

Drücken Sie mir die Daumen!

19.08.2025


Heute komme ich leider nicht zu einem aktuellen Beitrag. Ich habe einen wichtigen Termin in Freiburg: Völlig überraschend hat sich der Vertreter eines Verlages bei mir gemeldet und will mich kennenlernen.


Im Beitrag unten berichtete ich über einen Literatur-Wettbewerb, an dem ich im letzten Jahr relativ erfolgreich teilgenommen hatte und bei dem ich auch in diesem Jahr wieder mitmachen  will. Oder wollte, muss ich jetzt sagen. Die Jury hat meinen Blog abgelehnt weil er nicht den in diesem Jahr veränderten Ausschreibungs-Kriterien entspricht. Das muss ich so hinnehmen auch wenn ich es nicht so recht einsehe.

Nun meldet sich der Vertreter des Verlages und will sich mit mir treffen. Er war Mitglied in der Jury und er trage die Entscheidung mit. Mein Blog passt nicht in das vorgesehene Schema. Doch aus meinem Schreib-Stil entnehme er etwas "Unverfälschtes, nicht Geglättetes", das heute ziemlich selten sei. Er habe auch meine Themen betrachtet. Er sieht vor allem in meinen Veröffentlichungen zu Ökologie, Ökonomie und Soziales ein Potential, um "mehr daraus zu machen". Sie hätten gerade ein Thema zu vergeben zu dem meine Gedanken in Verbindung mit meinem Schreibstil gut passen könnten. Was das genau ist will er mir heute erklären. Er sei gerade sowieso in Freiburg.


Ich will mich nicht zu früh freuen. Auf dem Feld habe ich schon Enttäuschungen erlebt. Doch das Ganze hörte sich einigermaßen seriös an. Keine großen Versprechungen, auch kein Angebot zum Selbstverlag mit Eigenbeteiligung wie ich es schon kenne. Also sehe ich keinen Grund um da nicht hinzugehen.


Drücken Sie mir die Daumen! Vielleicht ist es ja das was ich schon länger suche? Mein Horoskop steht heute jedenfalls auf "Grün"! Daran glaube ich in der Regel zwar nicht. Aber heute will ich mal eine Ausnahme machen!

Schon wieder eine andere Aufmachung!

05.08.2025


Heute muss ich mich bei meinen LeserInnen und Lesern entschuldigen! Wenn Sie heute meinen aktuellen Blog anklicken finden Sie schon wieder eine völlig neue Aufmachung. Ein neuer Blog-Titel, neue Überschriften und neue Bilder. Lediglich die Inhalte der einzelnen Seiten habe ich stehen lassen. Das alles jetzt zum wiederholten Mal in den letzten Wochen. Inzwischen ist der ganze Blog fast nicht mehr wiederzuerkennen!

Der Hintergrund meiner Hysterie ist folgender:


Letztes Jahr habe ich mit meinem Blog an einem Wettbewerb teilgenommen. Ein Verlag hatte den Wettbewerb ausgeschrieben und Kriterien aufgestellt. Ich startete in der Kategorie "Kommunales/ Lokales". Für diese Sparte hatten 27 Blogger gemeldet. Richtige Profis durften nicht teilnehmen. Die haben in der Regel potente Werbepartner und erzielen zum Teil hohe Einnahmen. Der Verlag ließ nur Blogs zu deren Autor nur aus "Spass an der Freud" schreibt. Da ich unter diese Kategorie falle rechnete ich mir Chancen aus und meldete mich an.


Ich hatte Glück: Mein Blog landete auf dem zweiten Platz! In puncto Aktualität, Vielfalt und Umfang wurde ich mit "Sehr gut" bewertet. Es war keiner sonst dabei der so gut wie jeden Tag etwas schreibt! In punkto Layout und Übersichtlichkeit landete ich auf Platz fünf. Der zweite Platz insgesamt brachte mir ein schönes Preisgeld ein. Das deckte meine Kosten über ein ganzes Jahr ab. Darüber hinaus erhalte ich von dem Verlag regelmäßig kleine Aufträge zu Kurzgeschichten mit vorgegebenem Titel. Die bringen immer auch noch ein paar Euro ein.


Im Dezember soll der nächste Wettbewerb folgen. Einsendeschluss und Ende der Bewerbungsfrist ist der 15. August. Schon seit Wochen bastle ich an der Aufmachung und an der Einteilung rum. Mal dieses Bild und mal jenes. Mal fünf verschiedene Seiten und dann wieder nur drei. Den Blog-Titel habe ich in der Zeit bestimmt auch schon fünf Mal gewechselt. Einzelne LeserInnen haben sich auch schon beschwert!


Gestern Morgen schickte ich die Datei dann weg. Zwar viel zu früh, ich hätte mir schon noch eine Woche Zeit lassen können. Doch ich wollte die Sache vom Hals haben. Ich wusste dass ich sonst noch zig Mal alles umwerfe und neu mache. Noch heute Morgen habe ich neue Bilder in die Überschrift eingefügt. Dann aber hatte ich genug! Ich drückte auf den Knopf und die Sache war erledigt. Mal sehen was dabei rauskommt!


Keine zwei Stunden später war die Datei wieder im Postfach! Der zuständige Lektor hatte bereits einen Blick drauf geworfen. Das was er sah gefiel ihm gar nicht. Wieder war es die Titelseite und die Seiten-Überschriften. "So hast Du keine Chance! Das passt nicht zu Deinen Inhalten und zu Deinem Stil!" Er stellte mir anheim, bis zum Ende der regulären Ausschreibung alles noch einmal zu überarbeiten. Inhaltlich brauche ich nichts zu machen, das sei so ok! Es geht ihm nur um das äußere Erscheinungsbild.


Also setzte ich mich gestern Abend noch einmal hin und fußelte und bosselte. Das Ergebnis sehen Sie heute. So geht es heute noch weg! Ich habe jetzt wirklich keinen Nerv mehr um mich da noch immer weiter zu biegen und zu wenden! Wenn`s halt nicht sein soll dann soll es eben nicht sein!!

Wieder daheim!

28.07.2025


Gestern ging unser Kurz-Urlaub mit der Reisegruppe Läufer zu Ende. Kurz vor 19.00 waren wir zuhause. Zwar musste ich feststellen dass es während unserer Abwesenheit ein heftiges Unwetter gegeben hat..


Die Zufahrt war ausgeschwemmt. Unter dem Dach-Überstand lag eine dicke Schicht Hagelkörner. Doch ich konnte keine besonderen Schäden erkennen. Die Hühner waren wohlauf, die Katze war sofort zur Stelle. Unsere Mitbewohner im OG und im UG hatten die Tiere bestens versorgt. Dafür möchte ich mich auch an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei Frank und Ramona Läufer und bei der Familie Kuraj bedanken!

Die Exkursion ins Salzburger-Land in den Ort Abtenau war trotz des durchwachsenen Wetters ein schönes Erlebnis. Die Nähe zu den riesigen Bergen rundum schafft eine ganz besondere Atmosphäre. Heute ist zwar alles verkehrsmäßig gut erschlossen. Doch wer nachdenkt muss sich fragen wie sich die Menschen in früheren Zeiten hier erhalten konnten! Ohne Seilbahnen, ohne Autos und LKW, ohne Traktoren. Ohne Telefon und ohne Internet. Der Weg von den Almen und aus den versteckten Tälern zur Schule, in die Kirche und zum Arzt betrug oft Stunden!


Wie gesagt: Das Wetter zwang die Veranstalter Florian und Markus Läufer zu so mancher Improvisation. Einzelne Programm-Teile mussten ausfallen oder abgeändert werden. Doch immer wurden gute Alternativen gefunden. Uns jedenfalls war es nie langweilig. Die Gegend ist so reich an Sehenswürdigkeiten und die beiden Läufers kennen sich so gut aus dass wir zu jeder Zeit tolle Erfahrungen und Erlebnisse haben konnten. Dazu wurden zwei erfahrene und ortskundige Führer engagiert die aus der Gegend stammen und alles mit Hintergrund-Wissen erklären konnten. Hans und Sepp trugen wesentlich zum Erfolg dieser Reise bei. Bei ihnen blieb keine Frage unbeantwortet.


Der absolute Hit war das Hotel Gutjahr! Ein so reichhaltiges, vielseitiges Frühstücksbüffet habe ich noch ganz selten erlebt! Noch nie habe ich sieben Tage hintereinander ein so reichhaltiges vielseitiges Fünf-Gänge-Abendmenü gegessen! Jedes Mal drei verschiedene Hauptgerichte mehrere Desert`s zur Auswahl! Das alles kredenzt von absolut freundlichem, kompetenten Personal. Drei sehr bemühte und flinke Herren und drei ebensolche und dazu noch außerordentlich hübsche Damen umsorgten uns zu jeder Zeit. Zu all dem geräumige und funktionelle Zimmer mit sorgfältig und zurückhaltend arbeitenden Reinigungskräften! Das Hotel ist mit einem breiten Spa-Angebot mit Schwimmbad, Sauna und allem was dazu gehört ausgestattet. Kurzum: Es fehlte an absolut nichts!


Ein kleiner Wermutstropfen war die akute gesundheitliche Störung bei einem älteren Mitglied unserer Reisegruppe. Auch hier zeigte sich die Qualität der Betreuung von Senta, Markus und Florian Läufer: Der ältere Herr wurde schnell kompetent medizinisch versorgt. Er kam nach Hallstein ins Krankenhaus. Es ist geregelt dass er bei wieder gegebener Reisefähigkeit nach Freiburg in die Uniklinik verlegt wird. Markus Läufer hatte einen PKW organisiert mit dem er die ebenfalls ältere Partnerin des Patienten zum Krankenbesuch chauffierte. Erst in der Krise beweist sich was die großen Versprechungen auf den Reiseprospekten der Veranstalter wert sind: Die Läufers haben es auch in dieser Situation eindrucksvoll bewiesen!


Ich persönlich nehme viele positive Erfahrungen mit nach Hause. Auf der Fahrt habe ich mehrere Leute getroffen mit denen ich gemeinsame Erfahrungen teile. Einmal im privaten Bereich. Dabei wurden uns Zusammenhänge klar, die aus meiner Sicht ein neues Licht auf bestimmte Vorgänge werfen.


Ein heute 80-jähriger Fußball-Fan aus dem Raum Kaiserstuhl entschuldigte sich bei mir, weil er mich vor 45 Jahren in meiner Eigenschaft als Fußball-Schiedsrichter als "Pfiffe-Kopf" und Schlimmerem bezeichnet hatte. Auch das eine Erfahrung die ich gerne mitnehme! Allerdings hoffe ich nicht, dass jetzt alle, die mich in den 20 Jahren meiner Schiedsrichter-Tätigkeit als Pfiffe-Kopf (und schlimmeren Ausdrücken) betitelt haben jetzt nach Horben kommen und sich bei mir entschuldigen: Unser kleines Dorf würde wohl völlig überrannt! Rein vorsorglich erteile ich hiermit General-Absolution!


Jetzt sind wir also wieder zuhause, alles ist in Ordnung und wir gehen mit frischem Elan an unsere Aufgaben! Der Reiseführer Hans aus Abtenau hatte ein Buch geschrieben dass ich gekauft habe. Der ehemalige Gymnasial-Lehrer für Sport und Religion war zudem Spitzensportler in mehreren Disziplinen. In dem Buch hat er Gedanken beschrieben und Fragen aufgeworfen die mich selbst schon länger in hohem Maße beschäftigen. Auch mit diesem Buch werde ich arbeiten!


Obwohl ich froh bin wieder daheim zu sein (ich bin nun mal kein Weltenbummler) möchte ich die vergangenen Tage nicht missen! Bald werden wir wieder bei einer Läufer-Fahrt dabei sein. Vielleicht treffen wir dabei dann auch Sie?

Unterwegs im Salzburgerland

24.07.2025


Heute nehmen wir die zweite Hälfte unseres Kurz-Urlaubs mit dem Reise-Unternehmen Läufer aus Horben im Salzburgerland in Angriff. Um 9.00 wartet der Läufer-Bus mit Fahrer Markus Läufer und dem Reiseleiter Hans auf uns zur Hochkönig-Rundfahrt über Zell am See. Als Betreuer der Reisegruppe sind Senta Läufer, die Ehefrau von Markus und der Senior-Chef Florian Läufer dabei.

Das ist ein weiteres Alleinstellungs-Merkmal der Firma Läufer: Unsere Reisegruppe besteht mehrheitlich aus älteren Menschen meist deutlich jenseits des Rentenalters. Das Programm besteht aus Exkursionen teilweise hoch ins Hochgebirge. Das stellt Anforderungen an alle Teilnehmer. Zum einen natürlich an den Fahrer. Da sind Markus und auch Florian regelrechte Asse. Ich kann das beurteilen weil ich selbst ein Viertel-Jahrhundert mit schweren Fahrzeugen und sensibler Fracht oft auf schwierigen Wegen unterwegs war.


Zum anderen haben ältere Menschen in der Regel erhöhten Betreuungsbedarf. Alle müssen mitkommen, niemand darf sich verlaufen, in einem Fall war ein medizinischer Notfall zu bewältigen. Einige benötigen Besonderheiten beim Essen. Florian und Senta sind die Hirten ihrer Herde. Sie haben alles im Griff, sie wissen was zu tun ist und sie regeln was rund um die Fahrt zu regeln ist. Das beruhigt alle, auch diejenigen die sich selbst zu helfen wissen. Welch andere Unternehmen würden neben dem Fahrer und neben dem Reiseleiter zwei weitere Betreuer auf so eine Fahrt mitschicken?


Dazu sind wir bestens untergebracht. Es ist alles geboten was zu einem angenehmen Aufenthalt notwendig ist. Sogar ein Schwimmbad steht zur Verfügung. Doch es ist nichts übertrieben. Das Essen gut, reichlich und schmackhaft. Die Zimmer sauber, funktional und geräumig. Es fehlt nichts. Es ist alles so wie versprochen und notwendig. Wir fühlen uns in der Umgebung absolut wohl.


Die Region lebt überwiegend von einem vielfältigen Tourismus. Das würde nicht funktionieren ohne die Heerscharen ausländischer Service-Kräfte. Geschätzt zwei Drittel der Bedienungen, Reinigungskräfte, Küchenpersonal etc. kommen aus anderen Ländern. Genauso die Arbeiter auf Baustellen und die VerkäuferInnen in den Läden. Das ist in Österreich genau so wie in Deutschland.


Das zeigt mir einmal mehr wie dumm und dämlich das fremdenfeindliche Verhalten vieler Leute ist. Wenn alle Ausländer von heute auf morgen nach Hause gingen wären wir alle total aufgeschmissen! Sie sind es nämlich die unsere westlichen Länder am Laufen halten. Ohne sie würden wir in unserem eigenen Dreck ersticken!


Das sind einige der Eindrücke von der Fahrt. Am Sonntag Abend sind wir wieder daheim. Auch darauf freuen wir uns!

Wenn einer eine Reise tut...Eindrücke auf der Hinfahrt:

21.07.2025


Auf der Hinfahrt zu unserem Kurz-Urlaub im Salzburger Land sind mir zwei Dinge  besonders aufgefallen: Zum einen die vielen LKW und Lastzüge die auf jedem freien Platz entlang der Autobahn abgestellt waren. Zum andern war es die Beobachtung dass es im Hegau, im Allgäu und auch jetzt hier in Österreich bei weitem nicht so viele Windräder auf den Bergen gibt als bei uns. Dafür sind mehr Äcker und Wiesen mit Photovoltaik-Modulen belegt.

In den Medien wird die schwierige Situation für LKW-Fahrer auf den Fernverkehrs-Strecken immer wieder thematisiert. Sie müssen die Ruhezeiten und das Sonntags-Fahrverbot penibel einhalten. Doch wenn sie anhalten wollen/müssen finden sie keinen freien Parkplatz für ihre Ungetüme. Wo sollen sie abends duschen oder vernünftig essen bevor sie sich in ihren Führerhäusern in ihre Kojen legen?


Unsere Fahrt fand am Sonntag statt. Da herrscht LKW-Fahrverbot. Wir sind über den Schwarzwald zum Bodensee und dann über München bis Salzburg auf der Autobahn gefahren. Auf den Rastplätzen standen dicht gedrängt die LKW aus allen Ländern Europas. Die Fahrer hockten neben ihren Fahrzeugen und langweilten sich sichtlich. Fern von zuhause und getrennt von Familie und von ihrem sozialen Umfeld. Wäre Regenwetter gewesen wäre ihnen nur das Führerhaus als Aufenthaltsort geblieben.


Ich habe mit einem deutsch-sprechenden Fahrer aus Litauen gesprochen. Schlimm sei für ihn auch das Preis-Niveau in den Raststätten. Er könne nur aus dem Koffer leben. Seine Spesen ließen Extras wie eine Tafel Schokolade oder eine Zeitschrift bei weitem nicht zu. Er berichtete von Prostituierten-Trupps die im Kleinbus die Raststätten und Parkplätze abklapperten und den Fahrern die Einsamkeit erleichtern wollten.


Aus meiner Sicht ein unwürdiger Zustand und ein weiterer Grund warum wir soviel wie möglich lokal und regional erzeugen und kaufen sollten!


Dass nicht auf jedem Berg eine Windkraftanlage steht sehe ich gerade als Horbener positiv! Was hier im Schwarzwald an Landschafts-Verschandelung vor sich geht ist aus meiner Sicht ein regelrechtes Verbrechen. Im Hegau, im Allgäu, auch hier im Raum Salzburg sieht man die scheußlichen Dinger seltener. Hier legt man offenbar noch mehr wert auf eine intakte Landschaft. Das Geldscheffeln durch Gemeinden und Investoren steht hier nicht so im Vordergrund


Allerdings sind auch die vielen Solarparks eine schlimme Sache. Hier werden wertvolle Nutzflächen der Nahrungsmittel-Produktion entzogen. Sage mir keiner dass unter und zwischen den Modulen noch richtige Agrar-Produktion möglich ist. Dort weiden im besten Falle noch ein paar Schafe um das aufwändige Mähen auch noch zu sparen. Zwar sind die Solar-Parks nicht ganz so weithin sichtbar. Doch scheußlich sind sie auch!


Bevor jetzt wieder der dumme Spruch mit dem Strom aus der Steckdose kommt: Warum versuchen wir es nicht mal zuerst mit Strom-Sparen? Weil mit Sparen kein Geld zu verdienen ist? Warum keine Pflicht dass bei allen Neubauten Module aufs Dach und Speicher in die Keller müssen? Parkplätze und Gewerbe-Flachbauten mit Solardächern bedecken? Fußwege überdachen? Solar-Flächen entlang der Autobahnen und Bahngleise? Warum müssen immer Naturflächen in Anspruch genommen werden?


Das waren so meine Gedanken auf der Hinfahrt!

Wir sind dann mal acht Tage weg!

20.07.2025


Ob ich mich in den kommenden Tagen so regelmäßig wie gewohnt melden kann weiß ich noch nicht. Wir sind mit dem Bus der Fa. Läufer Busreisen ( Läufer Reiseservice Busunternehmen Horben Schwarzwald ) in Österreich unterwegs.

Soeben sind wir nach gut 10 Stunden Fahrt wohlbehalten im Ammertal (Salzburger Land) angekommen. Wir wohnen in Abtenau im Hotel Gutjahr. Es ist alles so wie wir es erwartet haben. Florian und Markus haben die Fahrt wie immer akribisch vorbereitet. Beide geben sich alle Mühe um uns die Fahrt so angenehm wie möglich zu machen. Wir befinden uns in angenehmer Gesellschaft. 


Wenn Sie auch mal bei den Läufer`s mitfahren wollen: Durch einen Klick auf das Logo kommen Sie zum Programm. Wir fahren immer mal wieder mit dieser Firma: In puncto Service und Sicherheit ist die Fa. Läufer unerreicht!

Ein Schuss vor den Bug!!

18.07.2025


Manchmal werde auch ich daran erinnert dass ich keine 20 mehr bin und dass ich manchmal etwas langsamer machen sollte. Ein alter Mann ist kein D-Zug mehr! Diesen genau so alten wie dämlichen Spruch musste ich gestern wieder einmal schmerzhaft zur Kenntnis nehmen.


Gestern morgen hatte ich zwei Säcke Hühnerfutter eingekauft. Jeder Sack wiegt 40 kg. Obwohl ich eine Sackkarre hätte nehmen können schulterte ich den einen Sack und trug ihn 20 m vom Auto zu dem Behälter in dem ich das Futter Mäuse-sicher aufbewahre. 40 kg waren für mich bisher eigentlich ein Klacks!


Doch statt "Klacks" gab es einen Knacks": Beim zweiten Sack fuhr mir ein fürchterlicher Schmerz in Schulter und Kopf.  Ich ließ mich zum Arzt bringen. Der gab mir eine Spritze. Der Arzt bestand darauf dass ich sofort zum Neurologen ging. Dort wurde ein MRT gemacht. Irgendein Wirbel war aus der Fassung geraten.


Von der Neurologie ging es direkt zum Orthopäden. Der brachte alles wieder in die richtige Stellung. Heute nochmal eine Nachkontrolle dann sollte alles wieder in Ordnung sein. Es hätte schlimmer ausgehen können. Rechtzeitig ein Schuss vor den Bug? Der Vorfall wird mir jedenfalls eine Mahnung sein!


Warum schreibe ich das? Gerade gestern hatte ich drei Termine. Zwei andere Leute hatten sich extra darauf eingerichtet und abends wäre ich gerne zur Generalversammlung des SV Au-Wittnau gegangen. Alle drei musste ich schleifen lassen. Das kommt bei mir eigentlich nie vor. Das ist mir unangenehm und dafür entschuldige ich mich.

Vielen Dank für die zahlreichen Glückwünsche......

30.06.2029


.........die ich gestern anlässlich meines 75. Geburtstages entgegennehmen durfte! Über jede einzelne Reaktion habe ich mich sehr gefreut! Mein Dank geht an alle die mich besucht, die angerufen oder sich in Form von E-Mails oder WhatsApp-Nachrichten gemeldet haben.


Ich kann mich unmöglich bei allen Gratulanten persönlich bedanken. Allein aus dem Leserkreis dieses Blogs kamen über 400 Rückmeldungen. Dazu Freunde, Nachbarn, Bekannte, Gemeinderats-KollegInnen, Vereine sowie eine große Zahl langjährige berufliche/ politische/ sportliche Weg-Begleiter.


Sie alle haben mir sehr gut getan! Das motiviert mich und dafür bedanke ich mich auf diesem Wege ganz herzlich!


Hans-Peter Buttenmüller