Umwelt-Soziales

Umweltschutz und Landwirtschaft - Ein Gegensatz?
06.06.2026

Wer sich in irgendeiner Form mit Umwelt- und Naturschutz beschäftigt kommt an dem Bereich Landwirtschaft nicht vorbei. Der Agrar-Bereich nimmt beim Schutz der Umwelt eine überragende Stellung ein. Landwirte arbeiten in offenen Räumen. Ihre Felder sind nicht von Mauern und Dächern eingehegt. Sie verfügen über keine Filter mit denen Emmissionen absorbiert werden können. 

Maschineneinsatz, Bodenbearbeitung und Ernte, der Einsatz von Dünger- und Pflanzenschutzmittelnhaben haben Auswirkungen auf Böden. Wasser, Luft und die in der Natur vorkommenden Tiere und Pflanzen. Der Einsatz schwerer Maschinen und intensive Bodenbearbeitung führt zu Bodenverdichtungen und Erosionen. Die Landwirtschaft verursacht Nitratbelastungen im Grundwasser und durch Überdüngung mit Stickstoffdüngern eine Überversorgung mit Nährstoffen von Flüssen, Seen und Meeren.

Die Befassung mit solchen Themen ist ein heißes Eisen für jeden der öffentlich darüber nachdenkt. Landwirte fühlen sich ganz schnell verunglimpft und als Umweltsünder an den Pranger gestellt. Sie beklagen oft nicht zu Unrecht ihr schlechtes Image. Die Kritiker übersehen auch oft dass Landwirte sich in einem Markt bewegen dessen Bedingungen sie nicht beeinflussen können. Die Marktmacht liegt nicht bei den Erzeugern sondern beim Handel, den Verarbeitern und hauptsächlich bei den Verbrauchern.  

Landwirte beklagen eine zu starke Überregulierung und zuviel Bürokratie. Sie fühlen sich durch Vorschriften und Berichtspflichten zu stark gegängelt. Doch man kann Landwirte nicht einfach machen lassen wie sie es offenbar gerne hätten. Die landwirtschaftliche Praxis hat Auswirkungen auf das Umfeld aller Menschen. Unsachgemäß ausgebrachte Dünge- und Pflanzenschutzmittel, Schwermetalle, Arzneimittel-Rückstände aus Intensiv-Tierhaltungen, Treibhausgas-Emissionen aus Bodenbearbeitung und Tierhaltung stellen ökologische Belastungen dar. Die ausgeräumten Landschaften mit Beseitigung von Mooren, Wäldern, Hecken sowie Grünland-Umbruch führen zu Monokulturen und gefährden die Artenvielfalt.

Hier den Dingen einfach ihren freien Lauf zu lassen wäre aus meiner Sicht unverantwortliche Blauäugigkeit. Nicht alles kann der Wirtschaftlichkeit landwirtschaftlicher Betriebe untergeordnet werden. Das Interesse der Gesamt-Gesellschaft muss in der Gesamtbetrachtung Vorrang genießen. Zumal der Verzicht auf schädliche Praktiken hoch subventioniert und honoriert wird.

Hier ein Beispiel: Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft, Josef Schmid zitiert eine Studie des Karlsruher Instituts für Technologie. Danach wären die Erträge bei Mais, Weizen und Reis gleich wenn 32% weniger gedüngt würde. Die Forderung nach einer Reduzierung der Düngung werde von den Bauernverbänden unter anderem mit Hinweis auf die Ernährungssicherheit nicht unterstützt. Josef Schmid stellt die berechtigte Frage welche Interessen diese Verbände eigentlich vertreten würden? Die der Landwirtschaft oder die der Düngemittel-Industrie?

Dazu muss man wissen aus was Mineraldünger bestehen und dass Kunstdünger unter hohem Energieeinsatz hergestellt wird:

https://www.landwirtschaft.de/wirtschaft/agrarmaerkte/markt-und-versorgung/woher-kommen-die-mineralduenger-fuer-unsere-landwirtschaft

Ich wundere mich sehr, warum es in den Verbandsorganen so selten um Ökologische Landwirtschaft geht. Der DBV beklagt hauptsächlich mangelnde Erzeugerpreise. Der Begriff "Regenerative Landwirtschaft" habe ich von DBV-Präsident Ruckwied noch nie weder gehört noch gelesen. Auch der hier regional zuständige BLHV hat mit Öko-Landbau offenbar nur wenig am Hut.

Wenn man den Diskussionen unter Landwirten zuhört dann scheinen die "gängige fachliche Praxis" und die Erfordernisse des Umwelt- und Artenschutzes im Gegensatz zu stehen. Naturschutz wird nur dort akzeptiert wo er hoch subventioniert wird. Dass man auch mal nach dem Verursacher-Prinzip vorgehen und bestimmte umwelt- und allgemeinschädliche Praktiken ohne Subvention schlicht nur verbieten und sanktionieren könnte wird in der Agrarbranche gar nicht in Betracht gezogen.  

Zum Thema insgesamt finden Sie hier weitere Informationen:

https://www.umweltbundesamt.de/themen/landwirtschaft/umweltbelastungen-der-landwirtschaft

Der Klimawandel ist kein Hirngespinst!
02.06.2026

Ich finde es immer noch sehr erstaunlich wieviele Menschen das Thema Klimawandel einfach ignorieren. Nicht wenige blocken jegliche Diskussion darüber rigoros ab. "Hirngespinst" ist noch eine der mildesten Entgegnungen mit denen selbst die für jeden sichtbaren und spürbaren Fakten abgetan werden. 

Diese Erfahrung mache ich einmal mehr bei den Reaktionen auf meinen Beitrag unten: Dort habe ich über meine Form der Regenwasser-Nutzung geschrieben. Dabei brachte ich zum Ausdruck dass ich mich nicht erinnern kann, jemals im Mai in Horben Temperaturen über 30 Grad Celsius erlebt zu haben. Offenbar haben mehrere Lesende eine andere Wahrnehmung.

Ein Leser schickt mir jedoch eine Statistik mit Aufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes mit den durchschnittlichen Klima-Werten für Freiburg und Horben zwischen 1975 bis 2024. Daraus ergibt sich ein kontinuierlicher Anstieg um zwei Grad über das 50-Jahresmittel hinaus. Das im Pariser Klimaschutz-Abkommen festgeschriebene Ziel haben wir also bereits überschritten. Diese Zahlen sollten auch dem hartnäckigsten Klimawandel-Leugner doch zumindest zu denken geben!

https://c.web.de/@635953715005626800/klS5UbzOv

Es kann also nicht falsch sein wenn ich mich mit dem Thema befasse und versuche, meine Verhältnisse bestmöglich an die befürchteten Veränderungen anzupassen. Mögen meine Bemühungen angesichts der Dimensionen auch noch so lächerlich klein erscheinen: Jedenfalls sind sie kein Hirngespinst! Ich sehe mich jedenfalls veranlasst alle zur Verfügung stehenden Informationen zu nutzen und auch kleinste Maßnahmen umzusetzen.

Meine Informationen entnehme ich Quellen die mir seriös erscheinen. Wo kämen wir hin wenn wir zum Beispiel den Veröffentlichungen des Umwelt-Bundesamtes und der großen Wissenschafts-Institute nicht mehr glauben wollten? Ich sehe mich jedenfalls weder als Klimawandel-Skeptiker noch als Verschwörungs-Theoretiker! 

Hier als Beispiel der Link zum Umwelt-Bundesamt:

Zu erwartende Klimaänderungen bis 2100 | Umweltbundesamt

Mir ist wohl klar, dass Prognosen bis zum Jahr 2100 mit Unsicherheiten behaftet sind. Neue Erkenntnisse können hier zu anderen Ergebnissen kommen. Doch dass die Richtung stimmt ergibt sich für mich schon aus dem Rückblick in die Vergangenheit. Und wenn die Prognosen auch nur zum Teil einträfen wäre das für mich noch lange kein Grund um die Hände in den Schoß zu legen.

Der Klimawandel hat auch eine nicht gering einzuschätzende soziale Komponente. Wer nichts hat kann sich auch nicht so gut vor den Folgen schützen als andere. Er kann sich nicht so gut versichern, er kann sich keine sichere Wohngegend leisten. Er hat keine so wirksamen Klimaanlagen zur Verfügung. Auf der Baustelle ist es heißer als in einem klimatisierten Büro. Im Krankenhaus sind die Betten belegt mit privat-versicherten Hitze-Opfern. Das muss alles nicht genau so kommen. Aber angesichts der Entwicklung den Kopf in den Sand zu stecken ist für mich keine Option!

Auch die Tatsache, dass ich bereits 76 Jahre alt bin hindert mich nicht daran 50 oder mehr Jahre in die Zukunft zu denken.Unter den Bäumen die ich heute pflanze werden dann halt andere im Schatten sitzen! Auch ich habe im Leben von Entwicklungen profitiert die frühere Generationen eingeleitet und gefördert haben. Die "Gnade der frühen Geburt" hat für mich keine Bedeutung. Wenn ich morgen sterben sollte dann haben meine Nachkommen wenigstens einen fruchtbaren Garten und ein paar volle Regenfässer mit denen sie die Pflanzen begießen können. Was sie draus machen ist dann ihre Sache!

Soeben lese ich Wetter-Prognosen nach denen es im den kommenenden Monaten Juni, Juli, August bis zu 38 Grad heiß werden könnte! Dazu Starkregen und Unwetter! Ich muss raus in meinen Waldgarten und noch zusätzliche Regenfässter aufstellen

Scheunen-Dach als Resource im Kampf gegen den Klimawandel:
29.05.2026

Der ältere Teil meines Hauses ist das frühere Ökonomie-Gebäude unseres Hofes. 20 m lang, 10 m breit und 12 m hoch mit einem tief heruntergezogenen Dach. Die Bilder unten zeigen rechts die Ostseite und links die Westseite. Die Westseite wurde vor wenigen Jahren durch die Fa. Riegger in Sölden neu gedeckt. Die Westseite stammt aus dem Jahr 1968. 

Der ursprüngliche Plan war eigentlich, die Scheune Zug um Zug ebenfalls in Wohnraum umzuwandeln. Doch zunächst war ich mit der Finanzierung des im Jahr 1993 neu gebauten Wohnteiles beschäftigt. Im Jahr 2015 war ich dann so weit das ich den Umbau des Ökonomiegebäudes hätte angehen können. Das Architektur-Büro Lorenz in Wittnau fertigte einen genehmigungsfähigen Plan an. Doch dann wurde bei mir ein Karzinom am Stimmband entdeckt. Eine Operation mit anfangs ungewissem Ausgang wurde notwendig. Deshalb musste das Vorhaben zuerst aufgeschoben und danach aufgegeben werden. 

Mit jetzt bald 76 Jahren  ist es für ein solches Projekt für mich wohl auch zu spät. Daher ließ ich die marode Ostseite neu decken. Viel mehr wird in meinem Leben dort auch nicht mehr stattfinden. Mein Fokus liegt inzwischen auf der Frage wie ich mich und meine Verhältnisse bestmöglich an den fortschreitenden Klimawandel anpassen kann. 

Gerade in diesen Tagen ist dieses Thema bei mir wieder sehr präsent. Ich kann mich nicht erinnern dass es in Horben auf 600 m Höhe jemals Im Mai über 30 Grad Celsius heiß war. Solche Temperaturen herrschen bei uns normalerweise im Juli/ August. Es gehört wenig Phantasie zu der Vorhersage dass dieses Jahr einen weiteren Hitze-Rekord aufstellen wird.

In Bezug auf meinen inzwischen fortgeschrittenen "Essbaren Waldgarten" stellt sich in diesen Tagen die Frage nach Gieß-Wasser und Beschattung. Ich beobachtete vereinzelt Nachbarn die ihren Rasen und ihren Garten mit Trinkwasser sprengen. Doch das ist für mein Projekt keine Lösung. Bei über 4,50 Euro/ m³ Wassergebühren kann das für mich keine realistische Option sein. Von der ökologischen und sozialen Fragwürdigkeit einer solchen Praxis will ich erst gar nicht reden.

Für mein Projekt mit Nutzpflanzen und Obstbäumen ist es unabdingbar dass ausreichend Regenwasser zur Verfügung steht. Derzeit kann ich 7.000 l speichern. Damit komme ich beim aktuellen Umfang meiner Aktivitäten und beim jetzigen Wetter noch gut hin. Irgendwann wird es ja auch wieder mal ein Gewitter geben und dann sind meine Behälter nach kurzer Zeit wieder voll. Obwohl bisher nur ein geringerer Teil des anfallenden Regenwassers in meine Vorratsbehälter fließt.

Meine nächste Investition wird der umfassende Ausbau meiner Regenwasser-Speicherkapazität sein. Hauptsächlich um  den wachsenden Eigenbedarf zu decken. Ich gehe nämlich auch davon aus dass es bald praktikable Systeme zur Aufbereitung von Regenwasser zu Brauchwasser auch im Wohnbereich gibt.

Zum andern ist mein Dach so groß dass ich mir vorstellen kann, irgendwann auch Nachbarn über mein Dach mit Gieß- und Brauchwasser zu versorgen. Eine mit bereits instaliertem Solarstrom betriebene Pumpe sollte dies ökologisch nachhaltig ermöglichen. Jedenfalls sollte mein eigener künftiger Wasserbedarf voraussichtlich sichergestellt werden können.

Von daher stellt mein großes Scheunendach eine Resource dar die ich im Auge behalten und an den steigenden Bedarf anpassen kann. 

Diebstahl mit den Augen!
18.05.2026

In meinem Beitrag unten hatte ich beschrieben, dass die Einrichtung eines Waldgartens viel Überlegung erfordert. Zwar sind Fehler in dem Stadium in dem ich mich befinde nicht sonderlich schlimm. Die Pflanzen sind noch nicht ausgewachsen und können noch relativ problemlos umgepflanzt werden. Dennoch will ich ja vorwärts kommen und nicht immer wieder von vorn anfangen.

Um einen Vergleich mit anderen Projekten zu haben suchte ich gestern den Waldgarten Wiehre am Rand des Sternwald in Freiburg auf. Hin etwa 7 km zu Fuß, zurück mit Straßenbahn und Bus! Neben dem Deichelweiher betreibt eine Gruppe engagierter urbaner Gärtner:innen seit vielen Jahren ein ähnliches  Projekt.

Waldgarten Wiehre – Ein Urbanes Permakultur Projekt in Freiburg im Breisgau

Weil ich mir in einem grundlegenden Punkt nicht sicher war wollte ich mich dort vor Ort vergewissern. Mit den Augen stehlen sozusagen. Lieber lerne ich aus den Fehlern anderer als dass ich selber welche mache. Da die Waldgärtner in der Wiehre mir an Erfahrung um Jahre voraus sind erhoffte ich mir von einem Besuch dort wichtige Fingerzeige.

Vor Ort stellte ich fest dass ich mit meiner Vorgehensweise ziemlich richtig liege. Zwar sind meine Obstbäume, Sträucher, Kräuter und Blüten noch nicht so weit wie dort. Doch von der Planung, von der Struktur und von der Auswahl der Bäume, Sträucher und Kräuter her scheine ich nicht allzu viel falsch gemacht zu haben:

Das mittlere Bild oben zeigt die von mir bisher bearbeitete Fläche. Zwar noch etwas dünn bestockt. Doch die Pflanzen werden wachsen. Die Bilder rechts und links zeigen jeweils Teilbereiche des Waldgartens Wiehre. Vom Grund-Prinzip her stimmt meine Vorgehensweise. Das beruhigt mich und das motiviert mich zum Weitermachen! 

Die Fläche oben ist nur ein Anfang. Sollte mir der Herrgott genug Zeit schenken will ich Zug um Zug mehr Fläche in meinen Waldgarten einbeziehen. Wenn mich das Leben etwas gelehrt hat dann diesen Grundsatz: "Klein anfangen - zielstrebig und mit Augenmaß ausbauen!" Damit bin ich stets einigermaßen gut gefahren. Man muss immer auch seine eigenen Grenzen realistisch ausloten! Im Leben habe ich genug Überflieger kennen gelernt. Die sind als Tiger gestartet und wurden am Ende von Mäusen gefressen!

Genau so behutsam will ich auch bei meinem Projekt "Waldgarten Merkerhof" vorgehen! Der Garten in der Wiehre ist auch nicht an einem Tag entstanden! Wenn Sie ebenfalls an dem Thema interessiert sind dann clicken Sie hier:

Verein Österreichisches Waldgarten-Institut – Erforschung essbarer Waldgärten in den gemäßigten Breiten Europas – Permakultur & Waldgarten

Frühjahrs-Newsletter 2026 – Waldgarten-Institut – Permakultur & Waldgarten

 

Das Thema Wildgarten ist komplexer als gedacht!

16.05.2026

Wie bereits mehrfach beschrieben bin ich dabei, Teile meines Grundstückes in einen Naturgarten umzuwandeln. Dadurch will ichvielfältige Lebensräume schaffen für heimische Pflanzen und Tiere. Mein Garten soll anpassungsfähig sein an die sich verändernden Klima-Bedingungen. Daraus soll keine ungezügelte Wildnis entstehen. Ich möchte ein strukturiertes Nebeneinander von sich gegenseitig unterstützenden Natur-Elementen und naturnah erzeugten Lebensmitteln.

Meine Vorstellung ist das Prinzip eines "essbaren Waldgartens". Das unten eingefügte Bild vom Waldgarten am Schloss Tempelhof kommt meinen Vorstellungen ziemlich nahe:

 

Inzwischen stelle ich fest dass das Thema wesentlich komplexer ist als anfangs gedacht. Die Natur einfach nur machen zu lassen genügt bei weitem nicht. Dann wachsen da nach einiger Zeit nur noch Brennesseln,  Brombeeren und Löwenzahn. Um möglichst alle gewünschten Funktionen zu installieren und zu erhalten muss der Mensch eingreifen. Sonst nehmen einzelne schnell wachsende, durchsetzungsfähige Pflanzen schnell überhand. 

Mir war schnell klar dass ich mich intensiver mit dem Thema befassen muss. Ich habe zwar Steinhaufen und Totholzstapel angelegt. bienenfreundliche Blumen und Gräser gesät, Sträucher und Bäume gepflanzt. Das Grundgerüst steht. Aber um die Einzel-Elemente zu einem optimal funktionierenden Ganzen zusammenzufügen fehlt mir doch einiges an Spezialwissen. Es nützt mir wenig wenn ich idealen Lebensraum für Schnecken schaffe und die fressen wir dann meinen Salat. Ich muss dafür sorgen dass zwar alles da ist. Dass aber alles auch im Gleichgewicht bleibt.

Im vergangenen Winter habe ich versucht mein Wissen zu erweitern. In meinem Regal stehen inzwischen ein Dutzend Bücher die sich mit allen Aspekten dieses Themas befassen. Auch alte Gartenbücher die ich aus dem Nachlass meiner Mutter und meiner Großmutter übernommen habe. Doch mit Theorie allein bin ich nicht klar gekommen. Ich musste die Praxis kennen lernen.

Derzeit besuche ich Projekte mit ähnlicher Ausrichtung. Dort tausche ich mich mit Gleichgesinnten aus und hole mir Anregungen. Dazu bin ich so gut wie jede Woche im Waldgarten beim Waldhaus in Freiburg-Wiehre und jetzt im Frühling im Munden-Hof in Freiburg. Daneben gibt es in Freiburg-Littenweiler und im Dreieck St. Georgen - Vauban - Merzhausen weitere private Projekte. Auch der Botanische Garten in Freiburg-Herdern ist mir eine wichtige Informationsquelle.

Das alles ist interessant und ich mache ständig für mich nutzbare neue Beobachtungen. Doch das trifft es nicht zu 100%! Ich will nicht nur für Bienen und Insekten oder für heimische Vögel oder für Kröten, Eidechsen etc. gute Bedingungen schaffen. Die gehören dazu. Doch mein Fokus liegt auf dem Begriff "Essbarer Waldgarten!" unter Berücksichtigung des Aspektes Klimawandel. Ich sehe mein Projekt auch als Teil einer Selbstversorgung mit Lebensmitteln. Vor diesem Hintergrund muss die Struktur anders aufgebaut sein als unter dem reinen Naturschutz-Aspekt. Ganz nach meinem Grundprinzip "Maß und Mitte"!

Gestern bin ich im Internet auf den bundesweit aktiven Verein Naturgarten e.V. gestoßen. Die dort gefundenen Informationen waren für mich höchst interessant. Der Verein ist in verschiedene Sektionen gegliedert. Die Sektion Südbaden firmiert unter einer Adresse in Freiburg. Dort habe ich deren Newsletter abonniert und eine Beitrittserklärung unterschrieben. Davon erhoffe ich mir mehr zielgerichtete Informationen und fruchtbaren Austausch.

Naturgarten - Seite des Naturgarten e.V.

 

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.