Öko-logisch
Umwelt - Klima
Ein Missverständnis? Oder will man nicht verstehen?
17.07.2027
Die Überschrift über meinen Blog-Beitrag unten rief wieder zahlreiche Kritiker auf den Plan: Hatte ich doch die Nutztierhaltung als Klima-Killer bezeichnet! Kaum stand der Beitrag im Netz kamen über Facebook und WhatsApp die ersten Proteste. Ohne Nutztiere ginge es nun mal gar nicht und Klimakiller seien Nutztiere auf gar keinen Fall!
Hier zeigt sich die Schwachstelle der sozialen Medien: Manche Menschen lesen eine Überschrift und sind sofort empört! Sie machen sich nicht die Mühe den ganzen Beitrag zu lesen und erst dann ihren Kropf zu leeren. Sich richtig zu informieren ist vielen zu mühsam. Nicht wenige wollen die Inhalte auch gar nicht verstehen. Sie wissen alles grundsätzlich besser und hauen aus Prinzip dagegen! Oft mit Argumenten die mit dem Inhalt eines Beitrages gar nichts zu tun haben.
So erging es mir wieder mit meinem Beitrag unten: Wer den Text fertig gelesen und nur ein paar Sekunden darüber nachgedacht hat musste erkennen dass ich mich nicht gegen eine ethisch und ökologisch verantwortbare Nutztierhaltung wende: Mir geht es um den zu hohen Fleischverbrauch und um die daraus resultierende Art der intensiven Nutztierhaltung. Ich wies darauf hin dass die zu hohe Anzahl von Nutztieren und der pervertierte Umgang mit ihnen erheblich zum Klimawandel beiträgt!
Dabei will ich keineswegs alle Formen der Nutztierhaltung über einen Kamm scheren. Zwischen intensiver Massentierhaltung und einer extensiven Weidehaltung liegen himmelgroße Unterschiede. So tragen Rinder, die in angemessenem Flächenbesatz auf Wiesen und Weiden grasen zum Erhalt unserer Kulturlandschaft bei. Gerade in unserer Region im Südschwarzwald ist Landwirtschaft ohne Tierhaltung gar nicht denkbar. Weidetiere nutzen Flächen, auf denen Ackerbau gar nicht möglich wäre. Sie fördern die Artenvielfalt und liefern hochwertige Lebensmittel.
Entscheidend ist wie Nutztiere gezüchtet, gehalten und gefüttert werden. Landschafts-angepasste Rassen, überwiegend hofeigenes Futter, artgerechte Haltung und ethisch vertretbare Zustände in den Schlachthöfen sind für mich die Kriterien die dabei unbedingt eingehalten werden müssen. Diesen Kriterien entsprechen die Bedingungen der Massen-tierhaltung eben nicht.
Die aus meiner Sicht überwiegend unethische Fleischproduktion belastet das Klima in hohem Maße. Um Tiere in der Massen-Tier-haltung in möglichst kurzer Zeit schlachtreif zu mästen werden große Mengen an Import-Futtermitteln benötigt. Für den Anbau von Soja und anderen Eiweiß-Pflanzen werden riesige Regenwald-Flächen abgeholzt. Zur Produktion von einem Kilo Rindfleisch werden 12.000 l Wasser benötigt. Die riesigen Herden emittieren große Mengen klimaschädliche Gase. Das sind massive Klima- und Umweltbelastungen und tragen daher signiffikant zum menschengemachten Klimawandel bei.
Um wieder zu tragfähigen Verhältnissen zu kommen müssen die Tierbestände bei allen Tierarten drastisch reduziert werden. Das würde mehrere Umweltprobleme bereits beseitigen. Angefangen vom Nitratproblem bei uns im Grundwasser bis zur Abholzung der Regenwälder am Amazonas. Dazu der geringere Co²-Ausstoß bei Transport und Verarbeitung und viele Probleme mehr.
Eine naturnahe Landbewirtschaftung auch mit Nutztieren würde für die Ernährung der Menschen genügend Nahrungsmittel bereitstellen. In Deutschland verzehrt im Schnitt jeder Bundesbürger im Jahr 52 kg Fleisch. Der Verbrauch in den USA liegt bei 100 kg pro Person. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hält 20 Kilo pro Person für angemessen. Dieser Verbrauch würde die allgemeine Volksgesundheit deutlich verbessern.
Das ist meine Haltung zur Nutztierhaltung. Wer richtig mitgelesen hat müsste dies eigentlich verstanden haben!
Nutztierhaltung als Klima-Killer:
15.07.2026

Um es gleich vorweg zu sagen: Ich war lebenslang Fleischesser und bin es immer noch. Ich bin in der Landwirtschaft aufgewachsen und da war es ganz normal dass bei fast jeder Mahlzeit in der Regel Schweinefleisch auf den Tisch kam. Geflügel gab es nur von alten Hühnern die keine Eier mehr produzierten. Gemästete Rinder wurden verkauft. Das gängige Nutztier zur Selbstversorgung war das Schwein. Ab und zu noch Kaninchen.
Zu den Neben-Mahlzeiten gab es Wurst ( Schwarzwurst, Leberwurst, Schwartenmagen) und fetten Speck. Käse gab es zwar auch aber deutlich seltener. Diese Ernährungsweise habe ich auch als Erwachsener weitergeführt. Erst im höheren Alter stellte sich das wachsende Gesundheitsbewusstsein ein. Die stetig intensivere Befassung mit Umweltthemen und der Einfluss meiner äußerst gesundheitsbewussten Frau führte bei mir zum Umdenken.
Heute essen wir nur noch einmal in der Woche Fleisch und so gut wie keine Wurst und keinen Speck mehr. Wir sehen uns nicht als Vegetarierer und haben auch nicht vor welche zu werden. Wir essen Eier und Milchprodukte, sehr maßvoll gutes Fleisch aus ökologischer Erzeugung. Das können wir vor uns selbst ethisch durchaus verantworten.
Neben dem Gesundheitsaspekt und den massiven Umweltbelastungen durch die intensive Nutztierhaltung geht mir auch der Umgang mit Tieren absolut gegen den Strich! Das beginnt beim Thema Hähnchenschreddern und Schwänze-Koupieren, geht weiter über den Umgang mit männlichen Kälbern und den Tiertransporten und hört bei den Zuständen in den Schlachthäusern nicht auf.
Dazu der voranschreitende Artenschwund durch den Tierfutter-Anbau mit Abholzung von Regenwald und Trockenlegung von Mooren. Auch züchterische und gentechnische Manipulationen, Enthornung von Rindern und andere Haltungsformen sind mir suspekt. Hier hat aus meiner Sicht zu vieles mit menschlichem Denken und Fühlen nichts mehr zu tun!
Im Zuge meiner vertieften Befassung mit ökologischen Themen wird mir zunehmend bewusst dass die Nutztierhaltung und der überhöhte Fleischgenuss ein massives Umwelt- und Klima-Problem darstellen. In den letzten 50 Jahren hat sich die globale Fleischproduktion vervierfacht. Die Folgen reichen von Klimawandel über Artensterben bis hin zu Hunger und Wasserknappheit.
Hier in Deutschland wurden Im November 2025 10,4 Millionen Rinder, 21,5 Millionen Schweine und 1,5 Millionen Schafe gehalten. Der Bestand von Geflügel lag im Jahr 2023 bei 167 Millionen Tieren. Dazu kommen Einhufer wie Pferde, Esel und Maultiere. Auch sie tragen zum Klimawandel und zum Artenschwund bei.
Jede/r Deutsche verbraucht durchschnittlich 52 Kilogramm Fleisch jährlich. Dreimal so viel wie von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen wird. Mehr Fleisch, als die Erde verträgt und mehr Fleisch, als es für unsere Gesundheit förderlich ist.
Das Thema Nutztierhaltung und Ernährung wird künftig in meinem Blog deutlich breiteren Raum einnehmen!
Mein Waldgarten-Konzept wird sichtbar!
08.07.2026
Mit meinem Projekt "Essbarer Waldgarten" geht es voran. Langsam zwar aber doch stetig. Ganz nach der Weisheit meiner Oma: "Wenn`s pressiert muesch langsam mache!" ("Wenn Du es eilig hast dann gehe langsam!") Lieber vorher zweimal überlegen als nachher mit faulen Kompromissen leben oder gar alles neu machen müssen.
Der Anfang ist gemacht. Die Einteilung war von den drei älteren Obstbäumen vorgegeben. Dazu wurden sechs junge Bäume und zwölf Johannis- und Stachelberen gepflanzt. Hochgewachsene Sträucher und Stauden stehen derzeit etwas unpassend herum. Die habe ich im Frühjahr ausgesäät als sonst noch nichts da war. Etwas voreilig! Einige werde ich wohl wieder versetzen müssen. Der Erschließungs-Weg ist festgelegt und mit selbst hergestellten Hackschnitzeln ausgelegt.

Meine Hauptaufgabe besteht jetzt darin die Boden-Qualität zu verbessern. Die Fläche wurde nach dem Bau des daran angrenzenden Wohnhauses einfach eingeebnet und mit Grassamen eingesäät. Der Untergund besteht überwiegend aus dem Bauschutt des Vorgänger-Gebäudes. Die Humusschicht ist nur wenige Zentimeter dick. Hauptsächlich ist dort bisher Löwenzahn und minderwertiges Gras gewachsen.Wenn ich hier auch Gemüse oder Kartoffeln ernten will muss ich den Boden von Grund auf neu aufbauen.
Dazu könnte ich Mutterboden, Kompost oder Stallmist kaufen. Doch das widerstrebt mir. Ich mache es lieber so wie es die Forst- und Biologie-Studenten im Waldgarten neben dem Freiburger Waldhaus machen. Sie stellen die Erde selbst her. Sie sammeln organisches Material und mulchen damit die Flächen.
Auf dem Bild oben im Hintergrund sehen Sie drei Haufen mit vielfältigem organischem Material. Hauptsächlich Gras, Brennesseln, Giersch und Obstbaumlaub vom letzten Herbst. Dazwischen auch Kompost aus dem bereits gut verrottetem Mist meiner Hühner und Kaninchen. Zwar nicht viel. Doch wie heißt es? "Kleinvieh macht auch Mist!" Der anfallende Hecken- und Baumschnitt wird gehäckselt und ebenfalls untergemischt. In der hinteren Ecke wurde ein Steinhaufen mit unterschiedlich großen Steinen angelegt.
Die Haufen wurden gestern breitflächig ausgebreitet. Mein Nachbar Herr Pawlowski ist Forst-Wissenschaftler. Er hat mir ein Rezept gegeben wie ich mit einer Mischung aus Zucker, Hefe und Wasser einen wirksamen Kompost-Beschleuniger herstellen kann. Das werde ich jetzt ausprobieren und in das Material einbringen. Dazu immer wieder homöopathische Gaben von Brennessel- und Kräuter-Jauche. Im kommenden Jahr sollen dort dann Kürbisse, Gurken, Erbsen, Bohnen und vielleicht sogar Kartoffeln wachsen.
Ziel ist ein kleinräumiges Agroforst-System in dem Bäume, Sträucher, Kräuter und essbare Pflanzen zusammenwirken. So sollen Lebensräume für Insekten und Klein-Getier entstehen und Obst und Gemüse wachsen. Der Ertrag für mich ist mir nicht so wichtig. Der ökologische Mehrwert steht im Vordergrund. Im Plan inbegriffen ist auch die Schaffung von beschatteten Flächen und Plätzen. Dieser Aspekt gewinnt gerade derzeit zunehmend an Bedeutung. Doch die Auswah zukunftsfähiger Baumarten ist eine Wissenschaft für sich. Bäume brauchen ja auch Wasser. Die zunehmenden Trockenheits-Perioden gilt es auch dabei mitzudenken.
Von der Waldgarten- und Permakultur-Idee bin ich seit mehreren Jahren regelrecht angefressen. Nach meiner festen Überzeugung kann die derzeit gängige kostenintensive, Umwelt- und Klima belastende Intensive Landwirtschaft auf Dauer keine Zukunft haben. Sie zerstört ihre eigenen Grundlagen. Regenerative Anbau-Methoden werden an ihre Stelle treten. Agro-Forst-Systeme könnten je nach Standort wesentlicher Teil der Lösung sein.
Am kommenden Wochenende findet in Freiburg im Eschholzpark das diesjährige Acrikultur-Festival statt. Für mich jedes Mal eine schier unerschöpfliche Quelle für Ideen, Eindrücke und Informationen. Wir werden wieder dort sein!
https://agrikulturfestival.de/
Streuobst-Wiesen als Ausgleichs-Maßnahmen funktionieren nicht!
07.07.2026
Das Foto unten ist entstanden am Wanderweg "Reizenweg" zwischen den Horbener Ortsteilen Langackern und Heubuck. Westlich des Weges wurden vor wenigen Jahren sieben Obstbäume gepflanzt. Die Bäume wurden als Streuobst-Anlage deklariert und sollen die Umwelt-Eingriffe an der Nordseite des großen Grundstücks ausgleichen. Dort wurde eine gleich große Fläche aus dem Landschaftsschutzgebiet herausgenommen und als Wohnbaufläche ausgewiesen. Dafür sollte der unten abgebildete Streifen entlang des Reizenweges ökologisch aufgewertet werden.

Für die Anlage von Streuobstwiesen als Ausgleichs-Maßnahmen gelten strenge Richtlinien:
https://www.kob-bavendorf.de/oekokonto/articles/oekokonto.html
- Gefährdete, regionale oder kulturell bedeutsame Sorten sollen unabhängig von Ertragserwartungen gepflanzt und erhalten werden.
- Durch einen traditionellen Streuobstgürtel kann ein attraktives Wohnumfeld geschaffen oder erhalten werden.
- Das Landschaftsbild soll verbessert und die Attraktivität einer Gemeinde für den Tourismus gesteigert oder erhalten werden.
- Streuobstbestände können größeren Arealen angegliedert, mit Biotopen vernetzt und hierdurch aufgewertet werden.
Diesen Kriterien entsprach die Anlage am Reizenweg anfangs durchaus. Einzelne Bäume starben zwar bald nach der Pflanzung ab. Sie wurden jedoch umgehend ersetzt. Die Fläche wurde von Zeit zu Zeit durch den Gemeindebauhof gemäht. Das noch spärlich wachsende Obst diente Wanderern und Spaziergängern bald als willkommene Zwischen-Mahlzeit.
Gestern bin ich nach längerer Zeit mal wieder den Weg entlang gegangen. Ich bin regelrecht erschrocken in welchem Zustand die Anlage sich befindet. Von den sieben ursprünglich gepflanzten Bäumen stehen nur noch fünf. Einer dieser fünf Bäume ist so gut wie tot. Alle Bäume leiden erkennbar unter Trockenheits-Stress. Einer nach dem andern stirbt ab. Sie hätten auch längst geschnitten werden sollen. Die Fläche wird offenbar auch nicht gemäht.
Das soll kein Vorwurf an den Bauhof sein. Ein Zwei-Mann-Team für eine 875 Hektar große Gemeindefläche kann nicht immer auf dem Laufenden sein. Dazu muss noch der Hausmeisterdienst für alle öffentlichen Gebäude und die Pflege des Friedhofs erledigt werden. Da wäre es unredlich dem Bauhof wegen der Streuobstwiese Vorhaltungen zu machen.
Doch die Anlage am Reizenweg erfüllt ihrem Zweck nicht mehr. Während der Eingriff in die Landschaft dauerhaft bestehen bleibt funktioniert die dafür vorgesehene Kompensation nicht mehr. Es gehört wenig Phantasie zu der Voraussage dass diese Streuobstwiese in kürzester Frist ganz aufgegeben wird. Offenbar gibt es keine Instanz die kontrolliert ob Ausgleichsmaßnahmen auch dauerhaft gepflegt und erhalten werden.
Eine Lösung könnte sein die Fläche in einen Waldgarten oder in ein Agro-Forst-System umzuwandeln. Die noch vorhandenen Obstbäume könnten in eine solche Anlage integriert werden.
Das gesamte Areal unterhalb des Weges ist im Gemeindebesitz. Man könnte die Fläche aufteilen und mit den Obstbäumen als Gartengelände an Private oder einen (zu gründenden ?) Verein verpachten. Entsprechende Auflagen und Bedingungen könnten sicherstellen dass der ursprüngliche Zweck der Anlage weiter erfüllt wird. Die Ausgleichsfläche ist insgesamt über 600 m² groß. Darauf könnten vier einzelne Gärten mit je150 m² entstehen.
Man könnte auch einen Gemeinschaftsgarten daraus entwickeln. Entsprechend der Anlagen am Waldsee oder im Vauban in Freiburg. Der Bauhof wäre entlastet, der ökologische Ausgleich wäre gesichert und die Gemeinde könnte sogar noch ein paar Euro an Pacht einnehmen. Jungen Familien genau so wie Rentnern könnte hier ein sinnvolles Betätigungsfeld angeboten werden.
https://waldgarten-wiehre.de/der-garten/konzept/
https://www.urbanes-gaertnern-freiburg.de/de/organisations/wandelgarten-freiburg-vauban
Wir sollten darüber reden! So wie es ist kann es jedenfalls nicht bleiben!
Warum engagiere ich mich für die Klimawandel-Anpassung?
04.07.2026
Immer wieder werde ich gefragt, warum ich mich beim Thema Umwelt und Klima so stark engagiere? Ob ich wirklich glaube dass ich damit etwas bewirken könne? Ob ein Einzelner überhaupt etwas bewirken kann? Kann ein Land wie Deutschland alleine die Welt retten? Solche und noch viel mehr Fragen werden ständig gestellt. In den meisten Fällen geben sich die Fragenden die Antwort selbst: Sie haben resigniert und machen weitgehend so weiter wie bisher!
Mir ist klar dass Einzelne alleine keine große Wirkung erzielen können. Zwar ist jeder noch so kleine Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit wichtig und sinnvoll. Doch das wird nicht reichen. Auch Deutschland allein wird die Welt nicht retten. Der Klimawandel macht nicht an Ländergrenzen Halt.
Um die Klimawandel-Folgen im beherrschbaren Rahmen zu halten braucht es das Zusammenwirken möglichst aller Menschen in der ganzen Welt! Die Klimawandel-Anpassung kann nur gelingen wenn die große Mehrheit die Notwendigkeit sowohl globaler als auch individueller Anstrengungen einsieht und dabei so eng wie möglich zusammenarbeitet!
Um diese kollektive Einsicht bei der großen Mehrheit herbeizuführen muss das Thema in die Breite getragen werden! Mehr Menschen als bisher müssen informiert und von der Notwendigkeit des Handelns überzeugt werden. Wir dürfen nicht warten bis die Ereignisse uns keine Wahl mehr lassen. Verhindern können wir den Klimawandel nicht mehr. Allenfalls können wir ihn verlangsamen. Doch noch sieht die Wissenschaft ein Zeitfenster um uns vorzubereiten und uns anzupassen. Diese Zeit gilt es zu nutzen!
Das alles ist seit langem bekannt. Die Fakten liegen auf dem Tisch. Die meisten Menschen wissen was sie tun müssten um die Menschheit vor dem Schlimmsten zu bewahren. Doch immer noch treten viel zu wenige aktiv für einen wirksamen Umwelt- und Klimaschutz ein. Solange jede Information als Panikmache, jede Warnung und jedes noch so klare Argument als linksgrün-versiffte Ideologie abgetan und diffamiert wird solange wird sich daran auch nicht viel ändern.
Daher müssen sich die bereits überzeugten und aufgeklärten Menschen deutlicher und lauter als bisher zu Wort melden. Sie müssen sich energischer in die Diskussionen einschalten. Die Bequemen müssen motiviert, die Profiteure entlarvt und demaskiert und das Geschwätz der Unbelehrbaren muss als irrelevant ignoriert werden.
Je mehr seriöse Stimmen sich so in die Diskussion einschalten um so schneller steigt auch der politische Einfluss. Parteien mit wirksamer Umwelt-Programmatik werden verstärkt Zuspruch erhalten. Bisher noch zögerliche Parteien und Politiker werden auf den Zug aufspringen. Deutschland wird seinen Einfluss global geltend machen und andere Länder zum Mitmachen animieren. Am Ende des Tages steht eine Völkergemeinschaft die durch gemeinsame Anstrengungen die Menschheit vor dem Exodus bewahrt!
Das ist meine Vision. Man kann sie auch als Utopie oder Illussion sehen. Doch Nichtstun ist angesichts der Dynamik der Entwicklung für mich keine Option! Mit meinem Engagement will ich zu einer möglichst breiten Diskussion beitragen und dabei deutlich machen dass tiefgreifende Veränderungen unseres kollektiven Verhaltens unabdingbar sind. Über jede und jeden Mit-DenkerIn freue ich mich!
