hp-buttenmueller-de: Land und Leute.....
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Über Land und Leute...

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Hans-Peter Buttenmüller

Freier Autor / Publizist

Langackernstraße 8

79289 Horben/Freiburg

 

h.p.buttenmueller@t-online.de

 

24.03.2017                                       Neue Seite:

 

Gestern habe ich weitere zwei Seiten angefügt. Die kommunalpolitische Gruppierung Unabhängiges Bürgerforum Horben / UBF informiert auf zwei Seiten über relevante öffentliche Vorgänge in der Gemeinde Horben und stellt ihre Meinung dazu dar. 

 

Siehe den Button oben. Wir bitten um freundliche Beachtung!

 

Bitte beachten Sie auch die Veranstaltungshinweise auf der nächsten Seite. Hier finden Sie auch Events, die nicht großartig auf Facebook oder in der Tagespresse angekündigt werden. Bei nicht-kommerziellen Veranstaltungen ist der Eintrag auf dieser Seite kostenlos. Bitte schicken Sie mir eine Mail, wenn Sie einen Eintrag hier wünschen.

 

23.04.2017                 Erneuter Wechsel am Horbener Ratstisch:

 

Gemeinderat Gero Pawlowski teilt Mitgliedern des Unabhängigen Bürgerforum mit, dass er sein Amt wieder aufgeben muß. Zwingende private und berufliche Gründe hätten zu diesem Entschluss geführt. Er habe seine Gründe dem Gemeinderat bereits in nicht-öffentlicher Sitzung dargelegt. Der Gemeinderat habe seinen Entschluss mit Respekt zur Kenntnis genommen und die Entbindung von dem Amt zugesagt.

 

Gero Pawlowski war im Juli 2015 für den zum damaligen Zeitpunkt akut erkrankten Gemeinderat Hans-Peter Buttenmüller nachgerückt. Er übte sein Amt stets äußerst gewissenhaft aus. Neben Bürgermeister Riesterer und Vertretern anderer Gruppen bedankte sich auch das Unabhängige Bürgerforum bei Gero Pawlowski für dessen kommunalpolitisches Engagement.

 

Wie geht es jetzt weiter am Horbener Ratstisch?

 

Gero Pawlowski ist bereits der dritte Gemeinderat, der in dieser Wahlperiode aus dem Amt ausscheidet. Nach Hans-Peter Buttenmüller trat Stefanie Dold (CDU) aus privaten Gründen zurück. Anders als das "UBF" konnte die CDU keine Ersatzperson benennen. Seit dem Ausscheiden von Frau Dold bleibt ein Platz im Gremium unbesetzt.

 

Ich habe Gemeinderat und Verwaltung mitgeteilt, dass meine damals bestehenden Hinderungsgründe entfallen sind. Ende 2014 war ich an Stimmlippen-Krebs erkrankt. Ich musste davon ausgehen, dass mir eine Teilnahme an Diskussionen und Debatten künftig unmöglich sein wird. Aus meiner Sicht ist ein Gemeinderat ohne Stimme am Ratstisch absolut fehl am Platze.

 

Durch die Kunst der Ärzte bin ich zum Glück jedoch wieder geheilt. Ich bin krebsfrei. Meine Stimme ist zwar nicht mehr ganz so kräftig wie früher. Jedoch kann ich ohne Einschränkungen wieder am öffentlichen Leben teilnehmen und mitreden. Dafür bin ich dem Schicksal und allen, die dazu beigetragen haben, unendlich dankbar!

 

Nach meiner Rechtsauffassung bin ich der erste Nachrücker für meinen Nachfolger. Bei ausgeschiedenen Gemeinderäten ist im Falle weiterer Vakanzen auf dieser Liste stets zu prüfen, ob damals geltend gemachte Hinderungsgründe noch fortbestehen. In meinem Falle besteht der damalige Hinderungsgrund eben nicht mehr!

 

Ich werde mit den Kandidaten unserer Liste die Lage besprechen. Erste Reaktionen fordern mich auf, mich wieder für das Amt zur Verfügung zu stellen. Zumal sich die Lebensumstände anderer in Frage kommender Ersatzbewerber seit der letzten Wahl verändert haben.

 

Eine der damaligen Bewerberinnen ist in der Zwischenzeit weggezogen. Ein weiterer Ersatzkandidat wird in Kürze wegziehen. Herr Klaus Gerhardt ist inzwischen über 80 Jahre alt. Frau Volle kann das Amt nicht übernehmen, weil ihr Ehemann Gemeinderat ist. Zwei weitere mögliche Nachfolgerinnen könnten aus Altersgründen ablehnen.

 

Das Unabhängige Bürgerforum wird sich jedoch handlungsfähig erweisen. Wir sind in der Lage, die uns zustehenden zwei Sitze im Rat auch zu besetzen. Das Unabhängige Bürgerforum wird zu gegebener Zeit eine geeignete demokratisch legitimierte Person als Nachrücker präsentieren.

 

Ich werde mich vor dem im Jahre 2014 übernommenen Wählerauftrag nicht drücken!

 

21.04.2017                Clubheim in Wittnau mit neuem Pächter:

 

 

Zum Jahreswechsel war Simon Heldt vom Clubheim des SV AU-Wittnau in die ehemalige "Stube" in Au gewechselt. Nach Abschluss der Renovierungsarbeiten haben Guerino und Andrea La Matta die Vereinsgaststätte am Kirchweg in Wittnau wieder eröffnet.

 

Die Gaststätte firmiert jetzt unter dem Namen "Punkt 11!". Das Angebot ist auf badische und meditterane Küche ausgerichtet. Derzeit werden noch motivierte Mitarbeiter gesucht. Nähere Angaben unter

 

https://www.facebook.com/punkt11wittnau/?pnref=story

20.04.2017               Landwirtschaft ist dem Gemeinwohl verpflichtet!

 

Kritik an den Methoden der "modernen" Landwirtschaft wird durch Bauern-Verbände meist mit harschen Worten zurückgewiesen. Tierschützer, Vegetarier oder Veganer werden dabei als einseitige Stimmungsmacher dargestellt. Der "Bayerische Bauern-Verband fühlt sich durch Veganer sogar regelrecht gegängelt.

 

Man muss kein Veganer sein, um zahlreiche Praktiken in der heutigen Landwirtschaft zu kritisieren. Ich esse Fleisch und kann das auch vor mir selber verantworten. Doch ich erwarte, dass Lebensmittel tierischer Herkunft in ethisch verantwortbarer Weise erzeugt werden. Ich bin gegen jede Form von Tierquälerei. Viele Methoden nach der vielbeschworenen fachlichen Praxis entsprechen diesen meinen Anforderungen nicht!

 

Verbände und ihre Untergliederungen stemmen sich derzeit gegen Versuche, in der Massen-Tierhaltung mehr Tierwohl verbindlich vorzuschreiben. Das sei zu teuer, ideologisch verblendet, praxisfremd und was weiß ich noch alles. Sie sprechen Kritikern tierquälerischer Methoden das Recht auf Meinungsäußerung ab.

 

Landwirte seien schließlich freie Unternehmer. Als solche wollen sie tun, was ihnen nützt. Das Wohl der wehrlosen Kreatur  hat hinter wirtschaftlichen Interessen zurück zu stehen. Diese Meinung vertreten die bäuerlichen Interessenverbände nach meiner Wahrnehmung auch beim Natur- und Landschaftsschutz, Wasserschutz, Schutz der Artenvielfalt und weiteren Bereichen.

 

Nach meiner Meinung kann es die Gesellschaft nicht den Landwirten überlassen, wie mit den Lebensgrundlagen von uns allen umgegangen wird. Landwirtschaft ist dem Gemeinwohl verpflichtet. Dass der Berufsstand für gesellschaftliche Leistungen an- gemessen honoriert werden muss, sieht jeder vernünftige Mensch ein.

 

Was in dem Bereich als angemessen gelten kann, ist zwischen dem Berufsstand und der Gesellschaft auszuhandeln. Ob der derzeit gezahlte Preis angemessen ist, kann dahingestellt bleiben. Ist er zu niedrig, muss er aufgebessert werden. Dafür gibt es die zuständigen Gremien auch in der Politik.

 

Demokratische Gesellschaften bestehen aus einzelnen Menschen. Die Willensbildung geschieht hier nach demokratischen Regeln. Jeder und jede darf seine Meinung in die Diskussion einbringen. Am Ende entscheidet der Mehrheitswillen. 

 

Auch Vegetarier, Veganer, Natur-, Tier-, Umweltschützer sind Teil der Gesellschaft. Sie sind berechtigt, für ihre Sichtweise zu werben.  Genauso wie die Landwirtschaft ihre Argumente vortragen darf.

 

Doch die Landwirtschafts-Verbände tragen keine Argumente vor. Sie wollen einem wachsenden Teil der Gesellschaft einfach den Mund verbieten. Die Gesellschaft soll ruhig dabei zusehen, wie Tiere nicht artgerecht gehalten, unsachgemäß geschlachtet werden. Sie soll zusehen, wie mit agro-chemischen Mitteln das Artensterben und die Gewässerbelastung forciert wird. Sie soll ganz einfach den Mund halten und mehr für die Lebensmittel zahlen als an der Ladenkasse verlangt wird. Diesem Anspruch ist entschieden entgegen zu treten!

 

Das ist meine Meinung zu dem Thema. Ich weiß, dass eine zunehmende Zahl von Verbrauchern und auch Landwirten ähnlich denkt. In der Dillinger Tageszeitung sind zwei Leserbriefe abgedruckt, die mir voll und ganz aus der Seele sprechen.

 

Mir ist auch bekannt, dass Leserbriefe ähnlichen Inhaltes in anderen Zeitungen oft nicht abgedruckt wurden. Die Bauern-Lobby ist vielerorts immer noch mächtig. Doch sie schneidet sich mit ihrem ignoranten Gebaren am Ende ins eigene Fleisch.

 

Hier die beiden angesprochenen Leserbriefe:

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19.04.2017                       Diese Entwicklung macht mir Angst!

 

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

 

Ca. 50 % der hier lebenden Deutsch-Türken haben an dem Referendum in der Türkei teilgenommen. 63% davon stimmten für eine Änderung der türkischen Verfassung. Damit haben sie entscheidend dazu beigetragen, dass Erdogan zum Alleinherrscher über ihr Herkunftsland werden kann.

 

Türken mit Doppel-Staatsangehörigkeit haben durch die Verfassungsänderung in der Türkei keine Nachteile zu befürchten. Sie leben weiter in unserer hochentwickelten Demokratie und können sich weiterhin auf die ihnen in Deutschland zustehenden Bürgerrechte berufen. Sie sind und bleiben Deutsche mit allen Rechten und Pflichten.

 

Ich halte die Möglichkeit zur doppelten Staatsbürgerschaft für falsch und gefährlich! Ich verstehe zwar noch, dass man den vor Jahrzehnten in unser Land eingewanderten türkischen Gastarbeitern und ihren Nachkommen die Chance geben wollte, dauerhaft in Deutschland zu bleiben und sich hier zu integrieren. Diese Menschen tragen zu unserem Wohlstand bei und zahlen in unsere Sozialkassen ein. Sie sollen auch von den Erträgen profitieren.

 

Doch sie sollten sich entscheiden müßen! Wollen sie Deutsche werden und sich damit zu unserer Demokratie und zu unseren Werten bekennen? Dann sollen sie ihre alte Staatsangehörigkeit ablegen.

 

Oder wollen sie Türken bleiben und sich weiterhin auch hier an türkischen Werten orientieren und sich in die Angelegenheiten ihrer früheren Heimat einmischen? Das sollte man ihnen ermöglichen. Dann sollten sie sich aber nicht Deutsche nennen.

 

Diejenigen Deutsch-Türken, die nun für Erdogan gestimmt haben, bezeugen mit ihrem Votum eindeutig, dass sie mit Demokratie und Bürgerrechten nichts am Hut haben. Sie sind dafür, dass die Rechte des Parlaments beschnitten werden können, dass mißliebige Menschen eingesperrt und andere Meinungen ausgegrenzt werden. Sie würden sogar die Einführung der Todesstrafe in Kauf nehmen.

 

Dieser demokratiefeindliche Teil der Deutsch-Türken darf im September auch an der Bundestagswahl teilnehmen. Es wäre für mich sehr interessant zu erfahren, wie diese Wähler hier in Deutschland wählen!

 

Sind sie für Autokratie oder Diktatur dort und für Demokratie hier? Kann man seine Meinung derart spreizen? Oder befördern sie auch hier eine Richtung, die sich gegen die Demokratie und gegen die Achtung der Bürgerrechte wendet?

 

Oder wählen sie hier gar nicht? Weil ihnen ihr neues Heimatland im Grunde völlig am A... vorbeigeht und sie nur die Vorteile unserer Verfassung und unseres Sozialstaates mitnehmen wollen? Sehen diese Mitbürger sich immer noch in erster Linie als Türken und nur wenn es Vorteile bringt, sind sie auf einmal Deutsche?

 

Ich will nicht soweit gehen, zu sagen, dass diese Leute in die Türkei zurückkehren sollen. Aber ich erwarte, dass sie sich hier klipp und klar zu unseren Werten und zu unserem Staat bekennen. Dies ohne Wenn und Aber! Dazu passt ein Ja für Erdogans Referendum aus meiner Sicht ganz und gar nicht!

 

Ich halte die Möglichkeit der doppelten Staatsbürgerschaft für Nicht-EU-Bürger für falsch. Es ist eine alte Weisheit: Niemand kann zwei Herren gleichzeitig dienen! Ich halte es für ein Unding, dass in Deutschland Wahllokale für ausländische Wahlen zur Verfügung gestellt werden. Wer an den türkischen Wahlen teilnehmen will, soll sich gefälligst in die Türkei begeben.

 

Als noch größeres Unding sehe ich es an, dass in Deutschland sogar Wahlkampf für ausländische Institutionen betrieben werden darf. Ganz unmöglich aus meiner Sicht ist die Tatsache, dass in unseren Städten öffentliche Demonstrationen ausländischer Parteien und Gruppen zugelassen werden.

 

Wir sind hier in Deutschland. Von uns wird verlangt, dass wir uns nicht in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einmischen. Also sollen diese anderen Staaten ihre inneren Angelegenheiten auch zuhause regeln. Das gilt aus meiner Sicht für Türken genauso wie für Kurden oder Tibeter oder was sonst noch so alles fahnenschwingend auf unseren Straßen herumläuft!

 

Mir macht die Entwicklung Angst! Wie entwickelt sich unser Staatswesen, wenn eines Tages noch mehr Fremdstämmige mit ihren überkommenen Sichtweisen in unserem Land mitbestimmen dürfen? Ich will ganz sicher nicht das Lied der AfD singen! Doch darf man auch nicht die Augen verschließen vor den Gefahren, die unserer Ordnung und unserem Staatswesen durch die Politik der ungeregelten Zuwanderung drohen!

 

17.04.2017                                    Nostalgie pur!

 

 

SV Au-Wittnau

Am vorletzten Sonntag besuchte ich nach längerer Zeit mal wieder ein Heimspiel des SV Au-Wittnau. Gegner war der FC Emmendingen. Ich selbst bin seit dem Jahre 1969 Mitglied im SV und war insgesamt 13 Jahre als Schiedsrichter und Spieler für den SV Au-Wittnau aktiv.

 

Bei meinem ersten Spiel für Wittnau spielte der SV Au-Wittnau noch in der C-Klasse Tuniberg. Das war damals die unterste Spielklasse für erste Mannschaften. Und wir waren nicht an der Spitze dieser Klasse! Wir waren alljährlich froh und feierten es als Erfolg, wenn wir die Runde nicht auf dem letzten Rang beenden mußten.

 

Der FC Emmendingen spielte zu jener Zeit in der Regionalliga Süd. Damals die zweit-höchste Liga in Deutschland. Zwar nur eine Saison. Doch die hart umkämpften Duelle mit dem Freiburger FC sind mir noch heute gut in Erinnerung.

 

Inzwischen spielen beide Vereine in der Landesliga Staffel II. Beide Teams standen punktgleich und beide hatten noch eine geringe Chance auf Platz zwei. Für den SV Au-Wittnau eine gewaltige Entwicklung nach vorn. Für den FC Emmendingen eine Klasse zu niedrig für seinen eigenen Anspruch.

 

Ein Umstand berührte mich: Unter den Zuschauern waren viele ehemalige Spieler aus meiner Zeit. Sie haben dem SV bis heute die Treue gehalten! Zusammen mit Fridolin Weber war ich mit damals 18 Jahren der jüngste aktive Spieler im Verein. Fridolin und ich spielten damals mit Oskar Sprich (heute 82), Josef Kopp (ebenfalls 82) Norbert Hermann (heute auch 82) zusammen in einer Mannschaft.

 

Am vergangenen Sonntag traf ich unter den Zuschauern eine komplette Mannschaft meiner Generation an: Karlheinz Birkenmeier (69) Manfred Buchberger (79), Meinrad Buttenmüller (70), Josef Buttenmüller (75), Manfred Buttenmüller (73) Erwin Herr (71), Manfred Glöckler (71), Elmar Kloos (78) Johann Kopp (72), Josef Kopp (82).

 

Dazu noch unsere damaligen JugendspielerThomas Brender (60), Dieter Hermann (62), Rainer Uhl (60), Bernhard Zimmermann (63), Edgar Zimmermann (59). Damit nicht genug: Auf dem Heimweg liefen mir unsere Horbener Altstars Emil Fehr (79) und Josef Zimmermann (79) über den Weg und wollten das Ergebnis des Spieles in Wittnau wissen.

 

Alle fit und munter! Wir hätten nur in die Trikots springen und loslegen müssen. Die Emmendinger wären dann ganz sicher nicht mit einem 1:1-Unentschieden heim am die Elz gefahren!

 

Für mich war es ein gutes Gefühl, die alten Kameraden zu treffen! Wir hatten eine gute Zeit zusammen. Auch wenn sich der sportliche Erfolg erst viele Jahre nach uns so richtig einstellte. Doch die Verbundenheit zu unserem Verein und zu den Kumpels von damals ist bei fast allen erhalten geblieben.

 

16.04.2017                                                Bruderhahn-Initiative!

 

 

Teil meiner weitgehenden Selbstversorgung mit Lebensmitteln ist die Hühnerhaltung. Ich habe 12 Hühner und einen Hahn. Die legen derzeit knapp fünfzig Eier pro Woche. Zehn Eier benötigt meine Frau für unseren Haushalt. Darüber hinaus versorgen wir weitere vier Haushalte in der Nachbarschaft mit je zehn Eiern pro Woche.

 

Mir geht es dabei nicht um Gewinn. Der Erlös deckt kaum die Sachkosten. Zur reinen Selbstversorgung würden mir vier Hühner völlig genügen. Doch zu einer natürlichen Hühnerhaltung gehört ein Hahn. Und der braucht nun mal rund ein Dutzend Hühner. Bei nur vier Hühnern wäre ein Hahn völlig unter- und seine Damen total überfordert.

 

Meine Hühner haben einen weiten Auslauf. Ihr Futter suchen sie sich zum großen Teil selbst. Wenn ich zufüttere, dann nur garantiert gentechnik-freies Körnerfutter aus regionaler biologischer Erzeugung. Das ist derzeit extrem teuer. Aber wie gesagt: Ich muss damit ja nicht reich werden!

 

Mir geht es um die Qualität der Eier. Wenn ich Hühnerhaltung betreiben würde nach dem konventionellen Standard könnte ich unsere Eier bei Aldi kaufen. Meine wären in dem Fall um keinen Deut besser. Nur viel teurer!

 

Nur weil ein Bauer nur wenige Hühner hält sind seine Produkte noch lange nicht von höherer Qualität. Wenn der sie auf kleinem Raum einsperrt, sie nicht ins Grüne lässt und ihnen nur billiges Importfutter füttert: Bei dem muss niemand Eier für 40 Cent kaufen. Die sind nicht mehr wert als die beim Discounter für 19,99 Cent!

 

Meine Art der Hühnerhaltung war bis vor zwei Jahren ökologisch dennoch nicht auf hohem Niveau: Damals habe ich den Nachwuchs nicht selbst erzeugt. Der stammte von dem in regelmäßigen Abständen im Hexental verkehrenden "Hühnerwagen".

 

Das ist ein LKW mit speziellem Aufbau. Darin transportiert ein Geflügelzüchter aus dem Renchtal Hühner, Puten, Enten etc. und bietet sie kleineren Geflügelhaltern an. Er gibt vorher bekannt, wann er hier durchkommt. Wer Hühner kaufen will, kann zur angegebenen Zeit an die bekannten Haltestellen kommen.

 

Dort werden Tiere angeboten, die rein auf Eierproduktion gezüchtet sind. Die legen in 14 Monaten um die 340 Eier. Danach sind sie ausgepowert und müssen entsorgt werden. Man kann solche Hühner nicht schlachten. Sie sind nur Haut und Knochen. Sie investieren ihre ganze Energie in die Eierproduktion.

 

Mit dieser Hybrid-Zucht sind zahlreiche ethische Probleme verbunden: Eines davon ist das Hähnchen-Schreddern. Nach dem Brüten sind etwa 50 % der Küken weiblich. Sie gehen in die weitere Aufzucht und dann in die Eierproduktion.

 

Die anderen 50 % sind männlich, also kleine Hähnchen. Für die haben die Profis keine Verwendung. Hähnchen dieser reinen Legerassen können nicht gemästet werden. Sie setzen kaum Fleisch an. Ihre Aufzucht wäre unwirtschaftlich. Also werden sie kurz nach dem Schlüpfen vergast. Ihre Kadaver finden im besten Falle noch als Futter für Zootiere Verwendung.

 

Diese miese ethische Situation war mir bis vor zwei Jahren nicht bewußt. Ich habe halt jedes Jahr drei Jungtiere gekauft und mir über das Schicksal der Brüder meiner Junghennen keinerlei Gedanken gemacht.

 

Doch nach näherer Befassung beschloss ich, meine Praxis zu ändern. Das Thema wurde  in der Öffentlichkeit mit zunehmender Schärfe diskutiert. Von da an kaufte ich keine Hybrid-Tiere mehr. Ich kaufte Bruteier von alten Zwei-Nutzungs-Rassen. Das sind Tiere, die zwar nicht so viele Eier legen dafür aber mehr Fleisch ansetzen. So können diese Hähnchen ebenfalls aufwachsen. Ihr Leben hat einen Sinn. Sie sind nicht von vorn herein wertlos.

 

Heute habe ich einen Mix aus deutschen Sundheimern und französischen Grand-Noir-Poulard`s. Mit denen bin ich zufrieden. Ich habe auch dieses Jahr wieder zehn Bruteier gekauft und brüte diese im Brutkasten aus. Die Hähnchen werden mit ihren Schwestern aufgezogen und dann geschlachtet.

 

Ich habe zwar auch noch drei Hybrid-Hühner aus früheren Zeiten. Die sind bereits sehr alt. Bei mir sterben die meisten Hühner an Altersschwäche. Ich freue mich, dass ich selbst eine gute Rente beziehen darf und nicht mit 65 Jahren geschlachtet wurde. Meine Hühner sollen für ihre Lebensleistung ebenfalls gerecht belohnt werden!

 

So hoffe ich, jetzt einen weiteren Schritt zu einer wirklich ökologischen Tierhaltung gemacht zu haben. Das Thema ist derzeit in Bio-Kreisen in aller Munde. Biohöfe und Verbände befassen sich inzwischen intensiv mit dem Thema Hähnchen-Schreddern. Zum besseren Verständnis habe ich Ihnen einen Link angefügt:

 

https://provieh.de/eier-initiativen-gegen-kuekentoetung

16.04.2017                                                  Sauer!

 

Der Hackerangriff vorletzte Nacht geht mir an die Nieren! Inzwischen stellt sich heraus, dass auch mein Online-Banking angegriffen wurde. Doch dort sind die Sicherungen stärker. Nach dem dritten Fehlversuch des Hackers wurde die Online-Funktion automatisch durch meine Bank gesperrt. 

 

Ein Schaden ist mir dadurch direkt nicht entstanden. Doch Umstände habe ich schon. Ich muss am Dienstag zur Bank fahren und den Zugang wieder freischalten lassen. Immerhin beruhigend, dass die Sicherheits-Instrumente meiner Bank funktionieren!

 

Bei mir sind 16 Reaktionen eingegangen von Lesern, die das Desaster bemerkt und die Einträge gelesen hatten. Einer meiner Auftraggeber drohte mir die Kündigung eines sehr schönen Auftrages an. Ich musste meine geballte Überzeugungskraft aufwenden um den Verlust noch abzuwenden. So ist mir kein Nachteil entstanden. Doch mein Auftraggeber ist mißtrauisch geworden Das verstehe ich voll und ganz.

 

Meine Facebook-Seiten sind so weit ich erkennen kann sauber geblieben. Ich habe auch hier mein Passwort geändert. Da sollte auch nichts mehr passieren. Sollten Sie aber doch merkwürdige Post`s auf meinen Seiten entdecken: Bitte teilen Sie mir das umgehend mit! Sie stammen jedenfalls ganz sicher nicht aus meiner Feder!

 

Mein E-Mail-Konto verzeichnet seit gestern wieder vermehrt Spam`s. Womöglich ist dort was passiert. Ich habe jetzt meine Zugänge verändert. Vielleicht sollte ich meine E-Mail-Adresse ändern? Jedenfalls: Sollten Sie unanständige E-Mails von meiner derzeitigen Adresse bekommen: Bitte sofort informieren!

 

Hier eine neue E-Mail-Adresse: hapebu@web.de

 

Eine Bitte noch: Ich musste auch die Rubrik "Veranstaltungen" löschen. Einige der Ankündigungen sind verloren gegangen. Ich bin zwar dabei, auch diese Seite wieder zu rekonstruieren. Doch einige der Hinweise finde ich nicht mehr. Bitte schicken Sie mir die Links nochmal zu.

 

Ich vermute, dass das eigentliche Ziel des Angriffs meine Facebook-Seite war. Dort bin ich derzeit mit genau 1300 Followers vernetzt. Zur Verbreitung von Parolen ist diese Seite dadurch wesentlich interessanter. Über meine Homepage wollte man da auf diese Schiene kommen. Doch dort ist man nicht weiter gekommen. So hat man sich damit begnügen müssen, den Dreck auf meiner Homepage abzuladen.

 

Sie glauben gar nicht, wie sauer ich bin! Ich gebe mir mit meinen Seiten wirklich viel Mühe. Und jetzt kommt da so ein Schmutzfink daher und zwingt mich, das ganze Projekt zu löschen! Es ist gut, dass ich den oder die nicht kenne. Der oder die könnte sich auf was gefasst machen!

 

Was Sie jetzt hier lesen, ist eine völlig neue Seite. Mit der Zeit wird das schon werden. Und ich habe den Viren- und Spamschutz deutlich verbessert. Laut Stand heute sollte ich jetzt auf der sicheren Seite sein!

 

Ihnen und den Ihren einen schönen Ostersonntag!

15.04.2017                        Der unheimliche Hacker hat wieder zugeschlagen!

 

Heute nacht war er wieder da: Der unheimliche Hacker, der mir jetzt zum zweiten Male in die Parade gefahren ist:

 

Als ich heute morgen meinen PC hochfuhr, wollte ich meinen Augen nicht trauen: 6 Einträge mit rechtsradikalen Inhalten der ganz üblen Sorte gemischt mit den Bildern primitivster Pornografie! Wer glauben musste, dass diese Einträge von mir stammen, der muss mich für den schlimmsten, primitvsten Typen im ganzen Land halten.

 

 Ich habe zwar zunächst alles gelöscht. Doch immer wieder entdeckte ich neue Sätze und Bilder in der gleichen Art. Es blieb mir nichts anderes übrig, als die Homepage komplett zu löschen. Ich bin gerade dabei, eine neue Seite zu erarbeiten.

 

Ich weiß nicht, wie ich mich vor solchen Eingriffen schützen kann. Ich habe alles so gut gesichert, wie ich es vermag. Und ich ändere auch meine Passwörter jede Woche. Und doch kommt jetzt so ein Schmierfink an meine Daten.

 

Doch unterkriegen lasse ich mich jetzt nicht! Fangen wir halt wieder von vorne an. Richard hat mir gerade eben noch ein paar Tips gegeben, wie ich alles noch dichter machen kann. Vielleicht hilfts diesmal!

 

Ich wünsche Ihnen allen ein frohes Osterfest!